Vorwort.


Umzug.Neustart.

Bevor Sie weiterlesen: Ganz rechts ist der Link »Blog | Inhaltsverzeichnis«, der Sie auf jeder Seite direkt zum Inhaltsverzeichnis der Artikel führt.

Hier geht es weiter mit dem blog »beefoto.wordpress.com«. Warum? Ganz einfach: Ich habe im August 2019 gesehen, wie primitiv die Werbung ist, die Automattic (= Wordpress) in meinem blog platziert. Das ist für jeden Leser, der mehr als 3 graue Zellen zwischen den Ohren hat, schlicht und ergreifend unzumutbar. Ausserdem kann ich mich nicht mehr einloggen, um Beiträge zu schreiben, nachdem Wordpress bereits bei der Anmeldung mehrfach die Domain wechselt, um möglichst viele Cookies von Dritten auf **meinem** Rechner zu platzieren (Siehe auch meine Beiträge speziell zu diesem Thema). Aufgrund meiner neuen Einstellungen in Firefox werden jetzt rund 50% der web sites nicht mehr dargestellt (was mir herzlich egal ist). Komisch, dass es bei Amazon funktioniert: Ein Cookie, kein Domainwechsel bei der Anmeldung, und ich kann alles machen. Amazon hat Interesse an einem SERVICE, die anderen wollen nur abzocken, indem sie Dritten den Zugriff auf meine Daten gegen Bezahlung gewähren.

Nach und nach werde ich hier die anderen blog Beiträge einstellen. Das ist zwar zeitaufwändig, aber das ist es mir wert, denn ich will weg von der Internet-Mafia.


Up up and away to new freedom — Börteboot vor Helgoland • August 2017


Als ich einen Beitrag über die Kosten eines blogs bei Wordpress gelesen hatte, war klar, dass ich mein eigenes Ding machen werde. Vor allem die Passage darüber, dass Wordpress blogs eins der vorrangigen Ziele von Hackern sind. Nein danke, die Probleme will ich nicht auf meinem Server haben, die Sicherheit gegen Hacker kann ich weder zeitlich noch vom know how her bieten. Als Fotograf sehe ich meine Aufgabe darin, Inhalte zu erstellen, für den Rest ist mein Provider (1&1) zuständig, der seine Aufgabe sehr gut und absolut zuverlässig macht.

Im Laufe der Zeit werde ich für diesen blog eine Übersichtsseite erstellen — die langen Wintermonate sind ideal für diese Aufgabe.

Übrigens gilt auch hier: ALLE FOTOS © BY JENS G.R. BENTHIEN

Wenn Sie mir schreiben oder eine Info-Mail für neue Beiträge haben wollen, nutzen Sie bitte das Kontaktformular, klicken »Informationen über...« an und nennen als »Ihre Nachricht« »blog«. Ich werde Sie dann in meinem Verteiler nur für diesen blog aufnehmen. Werbe-Mails werden Sie definitiv nicht erhalten, auch keine Sonderangebote für Wein, Finanzen, Klamotten oder Portraits, denn ich habe andere Dinge zu tun, als Ihnen auf die Nerven zu gehen, zumal ich nicht Wordpress, Zalando oder Telekom heisse.

Noch etwas: Ich weiss, dass man diese Seiten nicht komplett drucken kann, weder als PDF noch mit einem Drucker. Es wird — leider — immer nur der erste Teil gedruckt. Das liegt nicht am Browser, sondern schlicht und ergreifend daran, dass ich mich mit dem Thema der Medien-Stile für den Druck in der Programmierung (CSS) noch nicht beschäftigt habe. Irgendwann werde ich die Zeit haben, dieses Problem zu lösen, oder ein spontaner Geistesblitz wird mich treffen...

[Nachtrag 2019-09-17] Ich habe es geschafft, mit ein paar Zeilen Code im CSS dafür zu sorgen, dass immer die komplette Seite gedruckt wird. Das Layout ist zwar etwas anders, aber dafür funktioniert es fast einwandfrei: Nur Firefox wandelt die im Text enthaltenen Links nicht um. Andere Browser scheinen kein Problem damit zu haben.

Last but not least: Wenn Sie Probleme mit der Darstellung auf Ihrem Smartphone haben, dürfen Sie mir gern eine Nachricht schreiben und kurz erläutern, woran es hapert. Wahrscheinlich ist die Schrift zu gross, aber seien Sie nachsichtig mit mir, ich bin Fotograf und kein Programmierer.

[Nachtrag] Ich konnte es mit einem Smartphone testen. Die Seiten werden korrekt dargestellt, aber Texte und Fotos sind arg klein. Das ist halt bei »mobile devices« so. Wer damit ins Netz geht, hat es nicht anders gewollt...

2019-09-07


Kontinuität.


Wenn Sie bis hierher gelesen haben: Herzlichen Glückwunsch, damit gehören Sie zu den wahrscheinlich weniger als 10% der Menschen, die Willens und in der Lage sind, längere Texte zu lesen. Dann wissen Sie auch, warum ich den Blog jetzt auf meinem eigenen Server laufen lasse.

Es gibt Menschen, die sich darüber ereifern, dass meine web site etwas »zu normal« und langweilig sei. Für die mag es so sein, aber für mich ist es wichtig, Kontinuität und ein sauberes, klassisch modernes Layout zu haben, das sehr gut aussieht und vor allem einwandfrei funktioniert. Den Rest machen die Inhalte.

Wer nur Wert auf Brimborium und FlickerFlacker legt, lebt auf der Überholspur und interessiert sich wenig für Inhalte. Die meisten Menschen, die mindestens einmal pro Jahr ein neues Layout (Template, Themes) für ihren Blog auswählen, merken nicht, dass auch der grösste Wow-Effekt nach ein paar Tagen abgerubbelt ist, weil man genau dieses Layout hunderttausendfach im Netz findet, ganz »trendy« und »hip«, dem jeweiligen Zeitgeist entsprechend. Viele »Themes« sind nicht rund, d.h. die Navigation lässt zu wünschen übrig, Inhalte gehen verloren, ältere Artikel verschwinden im Nirvana des iNet. Für den Interessenten sind sie nicht mehr auffindbar, weil sie irgendwo ganz hinten/unten gelistet sind, wo niemand, wirklich niemand mehr hin scrollt oder blättert.

Gestatten Sie mir einen Vergleich: Wenn jemand strunzdumm ist und sich einen Massanzug kauft, um (wen auch immer) zu beeindrucken, wird er deshalb nicht intelligent. Er oder sie wird auch nicht intelligent, weil er/sie sich wöchentlich in Ramschläden hippe Billigklamotten kauft, um die Aufgeschlossenheit für angeblich Neues zu dokumentieren. Es gibt einen Grund, weshalb klassische Mode und Understatement immer noch die Welt regieren, das hat nichts mit Anpassung oder Konformität zu tun.

Deshalb mache ich »mein eigenes Ding« im Layout/Design, und habe — ganz klassisch und untypisch für ein digitales Medium — ein separates Inhaltsverzeichnis gewählt, wie in einem Buch. Jeweils 10 Artikel habe ich zu einer Sektion zusammengefasst, weil es sonst zu unübersichtlich wird.

Wahrscheinlich haben Sie bereits gemerkt, dass die Lesbarkeit der Texte sehr gut ist. Aufgrund meiner Erfahrung im Bereich Gestaltung und Druck in Zeiten vor dem Internet habe ich die Laufweite leicht erhöht (+ 0,3 em) sowie den Zeilenabstand vergrössert. Für die Schriftgrösse habe ich die Einheit »Punkt« (pt) gewählt, damit sie auf allen Ausgabemedien in identischer Grösse dargestellt wird.

Auf die Zeilenlänge habe ich leider keinen Einfluss, da sie von dem Ausgabemedium abhängig ist. Bei derzeitigen Displayauflösungen sollte sie jedoch das Dreifache des Alphabets nicht überschreiten — als optimal wird seit Dekaden eine Zeilenlänge des Zweifachen des Alphabets propagiert.

Der Hintergrund ist nicht weiss, sondern hellgrau, die Schriftfarbe ein mittleres Grau, damit die Kontraste für die Augen nicht zu stark sind. Bei aktiven Medien (selbstleuchtenden Displays) geht man etwas anders vor als im traditionellen Buchdruck.

Kurz: Das Layout meiner web site und dieses Blogs wird sich auf lange Sicht definitiv nicht ändern, denn es funktioniert und transportiert die Inhalte perfekt. Fast ebenso wichtig für mich ist es, einen eigenen Standard zu haben, damit ich die Inhalte in möglichst kurzer Zeit und ohne grossen Programmieraufwand erstellen kann. Die gesamte web site inklusive Blog habe ich übrigens mit einem simplen Texteditor erstellt...

Ausserdem habe ich mit meiner eigenen Entwicklung die Möglichkeit, wirklich hochwertige Fotografien zu präsentieren, die nicht von irgendeinem Algorithmus willkürlich und intransparent auf eine kleinere Grösse skaliert werden. Somit kann ich wirklich erstklassige Inhalte präsentieren, an denen Sie mehr Freude haben als an sich permanent ändernden Layouts oder Blogs, die nach einem Jahr wieder von der Bildfläche verschwunden sind, weil sie weniger als ein Furz in einem Hipsterhirn waren.

Weil einfach einfach besser ist.


Funktionierende analoge Welt:
Rollei 35 S (Baujahr 1980) mit Watameter II Entfernungsmesser, Montblanc Füller mit Tank und Pumpe (Baujahr ca. 1953), Notizbuch (2015),
Fotoabzüge 10x15 • Juli 2019


2019-09-08


Intro.


Fotografie.Primär analog.

Eine web site oder ein Portfolio im iNet ist eine Sache. Ein blog eine andere. Hier zeige ich die Dinge, die mich persönlich beschäftigen, skizziere ein paar Gedanken und gebe ein paar Informationen dazu. Sie informieren über weitere Aspekte und Formen meiner Fotografie, die gut ankommt, weil sie eben nicht dem knallbunten und knackharten Trend und Zeitgeist entspricht.


Fuji GW 690 III mit Sekonic Belichtungsmesser L-608


In diesem blog kommt die traditionelle, filmbasierte Fotografie zum Ausdruck, die ein klares Konzept und mehr Zeit bei der Aufnahme erfordert als die schnelle Bilder-Maschinerie. Dazu natürlich die Begeisterung und die andere Art des Sehens – die Handschrift – mit der ich Motive und Szenen umsetze. Ausserdem hat nur die filmbasierte Fotografie einen Ursprung… Klar, dass hier keine Automatik zum Zuge kommt, nach dem Motto:


Unglaublich, aber wahr: Viele Menschen sind der Überzeugung, dass die Einstellung »P« auf dem Knopf für »Profi« steht...
Grafik © 2019 by Jens G.R. Benthien


Der Einsatz verschiedener Spezialkameras und diverser Filmsorten schiebt die Grenzen des Machbaren immer noch sehr weit nach oben. Licht, Farben, Kontraste und Auflösung sowie endlose Verstellmöglichkeiten der Fachkamera sind die Grundlage für hochauflösende Fotografien, die beispielsweise in Form von grossen Drucken für Messen und Ausstellungen oder im Corporate Publishing verwendet werden. Oder in der topografischen und topologischen Fotografie (herausragendes Beispiel sind die Fotografien von Hilla und Bernd Becher) oder dem US-Programm HABS HAER HALS als besondere Form der Dokumentation.

Bei flüchtiger Betrachtung mögen einige meiner Fotografien banal erscheinen. Aber genau das macht sie zeitlos. Sie sind keine Nachahmungen irgendwelcher Trends oder Hypes, die ein paar Wochen oder Monate anhalten und später als solche erkennbar und entsprechend klassifizierbar sind. Sie werden nicht mit einem Bildbearbeitungsprogramm so lange aufgehübscht, bis endlich etwas zu erkennen ist oder knallig schreiend und häufig überzogen daherkommt. Sie sind oft ein Festhalten einer Situation, an der viele Menschen einfach vorbeigehen, ohne sie bewusst wahrzunehmen. Und ganz wichtig: Sie tragen meine Handschrift**.

Diese – meine persönliche – Fotografie ist natürlich und authentisch – so, wie das menschliche Auge die Szene sieht. Dazu ein paar Gedanken in kurzen Sätzen, und das Resultat ist im Prinzip das, was heute unter dem Schlagwort Storytelling gehandelt wird. Storytelling mit Fotos mit sehr vielen Details, durch die der Betrachter mit den Augen gehen, das Motiv visuell erleben und somit in die Geschichte eintauchen kann. Jedes Bild ist eine Geschichte und hat eine Geschichte, durch die der Betrachter wandern kann. Natürlich nicht hier im blog mit kleinen JPEGs, aber im Print mit einem Format von 150 x 100 cm oder 3 x 2 Meter kann man auf Leseabstand drangehen und jedes Detail betrachten.

Menschen werden Sie in den Szenen selten finden, weil ich kein Interesse daran habe, mich mit dem deutschen Persönlichkeitsrecht oder der typisch teutonischen DSGVO auseinandersetzen zu müssen. Allein die Spitzfindigkeiten, ab wann Personen im Bild ‘Beiwerk’ sind, sind mir zu absurd. Sind Menschen in den Bildern, habe ich Genehmigungen. Sind sie mir ins Bild gelaufen, sind sie nach meinem Empfinden definitiv ‘Beiwerk’, denn bei Stadtansichten ist es unmöglich, die Szene weiträumig abzusperren.

In vielen Beiträgen habe ich weiterführende Links eingefügt – sie werden leider nicht farblich hervorgehoben, sondern nur unterstrichen. Ein Click darauf öffnet – je nach Einstellungen Ihres Browsers – einen neuen Tab oder ein neues Fenster mit weiteren Informationen.

Sie wollen einen Kommentar abgeben, suchen Informationen oder haben Fragen?

Dann schreiben Sie mir bitte hier.

Übrigens: Wer hier Fotos oder Texte klaut, bekommt Post von meinem Anwalt.

Man sollte den Möchtegern-Fotografen an einem sonnigen Tag eine präzise mechanische Sucherkamera (ohne Entfernungsmesser), einen externen, kalibrierten Belichtungsmesser, eine konkrete Aufgabe und einen Diafilm in die Hand geben. Die Ergebnisse wären die perfekte Visualisierung all dessen, was sie nicht wissen und nicht können.
— photosubversive

In Anlehnung an das berühmte Sprichwort der Cree-Indianer:

Erst wenn die neueste Kamera gekauft, jedes Motiv langweilig, das neueste Objektiv ohne Staunen bleibt, werdet Ihr merken, dass Ihr zum Fotografieren zu blöd seid.
— Jens G.R. Benthien

Wenn man alle sachlich falschen und beleidigenden Beiträge aus deutschen Fotoforen löschen würde, blieben nur noch knapp 5% übrig. Einige Foren müssten dann sogar komplett geschlossen werden.
— Jens G.R. Benthien

Wer glaubt, er könne mit einem neuen Kameramodell bessere Fotos machen, der glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet.
— Jens G.R. Benthien


Arcelor Mittal Bremen an einem eiskalten Nachmittag im Winter 2014 • Arca Swiss • Fuji Provia 100F


** Bildstile sind allgemein gültige Merkmale für Fotografie und Kunst, während eine Bildsprache (=Handschrift) zusätzlich eng mit der Persönlichkeit des Fotografen verbunden ist und seine Gefühle, Gedanken und Visionen widerspiegelt. Bildsprache = Bildstile + die Individualität des Fotografen.

2015-02-19